Glaube nicht jeden Glaubenssatz

Wenn sich Situationen wiederholen.

Kennst du die Momente, in denen sich bestimmte Situationen in deinem Leben wiederholen – nur mit anderen Darstellern? Gerätst du immer wieder an Menschen, die dir am Ende nicht gut tun? Hast du dich schon mal gefragt, ob du es dann vielleicht mit einer Lebensaufgabe zu tun hast, die es zu lösen gilt? Da liegst du gar nicht mal so falsch! Deine Glaubenssätze übernehmen oft in wiederkehrenden Situationen das Ruder. Glaubenssätze sind innere tief verankerte unbewusste Überzeugungen, an denen wir festhalten. Sie prägen unser Selbstbild und unsere Sichtweise, wie wir die Welt im Außen wahrnahmen. Die meisten unserer Glaubenssätze sind Erfahrungen, meist tiefe Verletzungen und eigene Theorien aus unserer Kindheit und beeinflussen in der Gegenwart, z.B. unsere Energie, Motivation und Arbeitsweise.

Typische Glaubenssätze sind unter anderem:

  • Ich bin nicht gut genug.
  • Ich bin nichts wert.
  • Ich bin nicht liebenswert.
  • Ich bin dumm.
  • Ich bin schwach.
  • Keiner sieht mich.
  • Ich bin unwichtig.
  • Mich mag keiner.

Diese Überzeugungen hinterfragen wir im Laufe unseres Lebens nicht mehr. Wir nehmen unsere Glaubenssätze mit in unser Erwachsenenalter und sie bestimmen, wie wir die Welt wahrnehmen und interpretieren. Das beeinflusst unser Denken, Fühlen und Handeln.
Entsprechend unserer Wahrnehmung und Interpretation entwickeln wir Gefühle, die uns bestimmte Entscheidungen in unserem Leben treffen lassen: Vielleicht wählen wir immer wieder Partner, die uns nicht glücklich machen, weil wir den Glaubenssatz „Ich bin nicht liebenswert“ haben.

Glaubenssätze sind alltäglich, sie sind unsere „persönliche Wahrheit“, im Unterbewusstsein verankert und bestimmen unser Tun. Erkennen wir, dass wir aufgrund unserer Glaubenssätze immer wieder bestimmte Erfahrungen machen, nur um unsere Überzeugungen zu bestätigen, können wir unser Denken und damit unser Handeln ändern und so neue Erfahrungen sammeln. Glaube also nicht jeden Glaubenssatz!

Ein erster Schritt, um einen Glaubenssatz zu transformieren, ist das Noticing: Wir überprüfen unsere Gedanken und wandeln einen negativen Glaubenssatz in eine positive Affirmation um (z. B. „Ich bin liebenswert“). Schon ein positiver Gedanken kann bei Wiederholungen zur inneren Überzeugung werden und sich auf unser Leben auswirken. Unsere Glaubenssätze haben uns zu der Person gemacht, die wir heute sind. Auch für die Zukunft haben unsere Gedanken eine hohe Bedeutung. Positive Glaubenssätze unterstützen das Erreichen unserer Ziele und Visionen. 

Transformiere deine Glaubenssätze!
Denke an eine immer wiederkehrende Situationen. Welcher Glaubenssatz steckt dahinter? Schreibe ihn auf und stellte dir dazu folgende Fragen:

  • Ist dieser Glaubenssatz immer noch relevant für mein Leben oder brauche ich ihn nicht mehr zum Überleben?
  • Welche Auswirkungen hat der Glaubenssatz auf mein Handeln?
  • Wie würde mein Leben ohne diesen Glaubenssatz aussehen?

Hast du einen blockierenden Glaubenssatz gefunden, wandelst du ihn in eine positive Affirmation um. Wichtig ist, dass diese positive Affirmation im Präsens und in der Ich-Form formuliert wird und in der Umwandlung keine verneinenden Worte beinhaltet (z.B. nicht, nie, keine etc.). Beispiel: Negativer Glaubenssatz „Ich bin nicht liebenswert“ wird zu der positiven Affirmation „Ich bin liebenswert“. Notiere dir deine positive Affirmation und sprich sie mehrmals am Tag laut aus. Dabei kannst du unterstützend die vier Punkte Thymusdrüse, unter der Lippe, über der Lippe und zwischen den Augen klopfen.

Das Gehirn lernt am besten, wenn Emotionen mit im Spiel sind. Wenn du also entsprechende positive Emotionen beim Aufsagen deiner neunen Affirmation empfindest, wird diese schneller verankert. Schon bald wirst du merken, dass ein positiver Glaubenssatz in dir verankert ist und sich damit dein Fühlen und Handeln automatisch ändert.

Wir können die Umwandlung unserer negativen Glaubenssätze mit positiven Affirmationen, Gedanken und Klopfen von entsprechenden Akupressurpunkten unterstützen. Nachhaltig gelingt die Transformation unserer Glaubenssätze jedoch nur, wenn wir in der Tiefe an uns arbeiten, mit uns selbst in Beziehung gehen und ein Verständnis für uns entwickeln. Dafür bietet die Kinesiologie effektive Tools wie z.B. verschiedene Klopftechniken und die Arbeit mit unserem inneren Kind.
Möchtest du mehr über deine Glaubenssätze erfahren und wie du negative in positive langfristig umwandeln kannst, informiere dich über unsere Ausbildung „Kinesiologie und Coaching“ auf unserer Website. Der Schwerpunkt unserer Ausbildung liegt neben dem Erlenen von Theorie und Praxis kinesiologischer und systemischer Techniken auf der Beziehungsebene und hier geht es in erster Linie um die Beziehung zu dir selbst. Du erschaffst deine Gefühle durch deine Bewertungen, deine Erfahrungen, Überzeugungen und deine Glaubenssysteme. Herausforderungen mit bestimmten Situationen und Personen haben wenig mit deinem Gegenüber zu tun, sondern häufig mit dir und deiner Vergangenheit. Dein Gegenüber ist oft nur der Trigger, der in dir eine erhöhte emotionale Emotion auslöst, der etwas Altes in dir berührt und damit den Finger auf eine noch nicht geheilte Wunde legt.

In unsere Ausbildung begleiten und unterstützen wir jeden einzelnen in seinem persönlichen Prozess, in seinem individuellen Tempo und seinem ganz eigenen Weg. Du lernst dich selbst kennen, entwickelst Verständnis für dich und bist bereit, dich zu verwirklichen. Es ist eine spannende Reise, die dir eine erfüllte Beziehung zu dir selbst verschafft.

Möchtest du erst einmal mit einzelnen Seminaren starten? Einführung in die Kinesiologie, Brain Gym I und II sowie Touch for Health I und II finden im September und Oktober 2022 in der Lernchance statt. Anmelden kannst du dich über unsere Website.

Einen schönen Sonntag wünscht dir das
Lernchance-Team

LEICHTER LEBEN LERNEN – DIE BESTE VERSION VON DIR SELBST

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