Im August 2014 trafen wir Gipfelstürmer das erste Mal aufeinander. Wir, das sind zwölf Frauen, die alle den Weg zu Kirsten gefunden haben, um eine fundierte Basisausbildung zur begleitenden Kinesiologin zu durchlaufen. Trotz unserer verschiedenen Charaktere wuchsen wir recht schnell zu einer tollen Gemeinschaft zusammen.

Diese Basis schaffte Raum für gemeinsames Lernen, kritische ebenso wie neugierige Fragen rund zu den Themen der Ausbildung und unglaublich viel Spaß, verbunden mit viel Lachen. So kam es auch zu vielen lustigen Momenten, wenn die jeweilige Formulierung nicht ganz zu Ende gedacht war. Ein Beispiel: So wie Moni sagte, dass es einem bei der Farbbalance auf dem Element Feuer auch schon mal ganz schön heiß werden kann, hat es mich (Doris) mehr gefesselt, dass man während der Balance das jeweilige Element nicht verlassen darf und einem bei Bedarf die Getränke angereicht werden. Aber wie soll es einem, der ständig auf Kaffee ist auch anders vorkommen, als dass es bei uns, trotz aller Ernsthaftigkeit und dem Respekt der Sache gegenüber, oft etwas zu lachen oder zu schmunzeln gibt…?! Doris

Der Humor ist immer dabei!!! Ebenso das Essen!!! Was haben wir alles Leckeres geschlemmt, in der Hebammenpraxis!? Es gab eine Menge Highlights in diesem spannenden, aufregenden Ausbildungsjahr… Ich habe sehr, sehr viel über mich gelernt, verstanden und auch verändert. Alles immer zu seiner Zeit, denn wenn ich eines gelernt habe, dann dass jede Entwicklung ihren Raum und ihre Zeit braucht!!! Da wir sehr schnell zu einer vertrauensvollen Gemeinschaft zusammen gewachsen sind, war es auch klar, dass niemand sich verstecken oder genieren muss, vor den Augen der Anderen. Am wichtigsten ist der Spaß beim Lernen und den haben wir absolut!!! Annett

Während der Ausbildungswochen hatten wir schon viel Gelegenheit, an unseren individuellen Themen zu arbeiten. Die Ausbildungsinhalte üben wir, nach dem theoretischen Teil, in Balancen miteinander. Da wir mit einem Ziel arbeiten, kommen wir so in unseren Eigenprozess. Zunächst war es wichtig, den Muskeltest kennenzulernen und zu merken, dass ihm vertraut werden kann. Er gibt uns Auskunft darüber, was sich in uns bewegt, wo Blockaden liegen und was uns stärken kann. Wir haben auch gelernt darüber zu erkennen, ob wir genug Wasser getrunken haben, oder ob wir im Überfokus sind. Was das alles mit unseren Organen, Meridianen und Emotionen zu tun hat, war oft verblüffend. Ganz nebenbei haben wir so die verschiedenen Muskeln kennengelernt. Auch wenn die Menge der lateinischen Namen zunächst unüberwindbar schien, haben wir alle mittlerweile einen recht guten Überblick. Nicht zuletzt durch die spielerischen Übungen und Tänze. Kathi

Wenn ich an den Orientierungstag denke, ist es zu heute kein Vergleich. Wir haben viel gelernt über die Kinesiologie, und dass mit so viel Spaß, z. B. die verschiedenen Muskeltests in Touch for Health. Als dann der Bauchmuskeltest dran war, hat mein Übungspartner sich strikt geweigert, die Bewegung einmal vor dem Test zu machen. Was haben wir gelacht, sie wollte einfach nicht. Oder auch im Seminar Mut und Stärke, ich bekomme eine Balance unter anderem auch die Altersrückführung, nur wurde ich nicht gleich zurückgeholt, ich war 6 Jahre alt und so was von albern, Kirsten hat dann bemerkt, dass da was nicht stimmen kann, und mich wieder in die Gegenwart geholt. Schade, ich wäre gern noch etwas länger 6 geblieben. Nun aber Spaß beiseite, durch Zufall in der Altersrückführung ist mir erst richtig klar geworden, wie tief die verschiedenen Techniken gehen und was für ein tolles Werkzeug wir in die Hand bekommen haben. Und wenn ich sehe wie wir uns alle weiter entwickelt haben, das ist schon was! Susanne

Oh ja…die lieben Rollenspiele! Was habe ich sie gehasst am Anfang. Ich habe den Sinn für mich nicht gesehen, aber als vorbildliche Schülerin macht man natürlich alles, was „der Lehrplan“ erfordert. Aber inzwischen habe ich selbst erfahren, wie viel tiefer man ins Fühlen und somit in die Bearbeitung von Themen geht, wenn das Rollenspiel einen dort reinversetzt. Und wenn man dann zu intensiv spielt, kann es schon mal passieren, dass der eine oder andere dann in seiner Rolle hängen bleibt und wir dann schon mal einen Mann oder die Freundin von Gertrude im Kurs sitzen haben. Das zu bemerken, wie es das Verhalten und die Bewegung nachhaltig verändert und wie man diese verirrten Persönlichkeiten dann wieder in die Realität bekommt, ist schon sehr spannend. Aber Dank Kirsten ist es immer wieder schnell im Lot, so dass wir einfach den Spaß haben und sehen, wie wirkungsvoll das Erlernte ist. Helgrid

Tja die lieben Rollenspielen. Man sage mir wer ich bin, und ich falle augenblicklich in die betreffende Person. Ich weiß nicht, wie ich das mache, ist aber sehr lustig, vor allem für die Zuschauer. Aber am eindrucksvollsten sind die Balancen mit Kirsten. Ich bin danach immer ziemlich euphorisch und sprachlos, wie schnell ich doch Probleme, die ich jahrelang mit mir rumgeschleppt habe, ganz plötzlich los bin. Ein paar Hausaufgaben gehören zwar dazu, sind aber nicht zeitaufwendig. Daggi

Zu Beginn waren einige von uns in den Abläufen ständig auf der Suche nach ganz klaren Strukturen und ganz klaren Regeln wie in der Mathematik. Wie oft haben wir hier von Kirsten gehört „Die gibt es hier nicht“, „Hier gibt es kein klares Richtig und Falsch“, „Viele Wege führen nach Rom“ und „Die Argumente zählen!“ Stille! Tja, das wäre ja auch zu einfach gewesen! Einen Leitfaden durch die Balance gibt es, na klar, aber Kinesiologie ist halt eher wie eine große Werkzeugkiste mit vielen tollen Werkzeugen, die es auszuprobieren gilt. Zum Feinschliff sind dann Kreativität und Argumente sowie Kommunikation und Empathie gefragt. Auch so schön seinem Klienten etwas wie einen Blumenstrauß anbieten zu können, aus dem er auswählen darf. Wo gibt es das heute noch? Steffi

Ach ja, ausprobieren… eines der vielen tollen Werkzeuge, ist die Möglichkeit der Telefonbalance. Ich weiß noch, als ich es hörte , konnte ich es kaum glauben, wie es funktionieren soll, wenn man seinen Übungspartner oder Klienten quasi nicht „greifbar“ gegenüber sitzen hat, man nicht die Körpersprache, Gesichtsausdruck sieht und den Muskeltest durchführen kann. Aber ich wurde eines Besseren belehrt!! Meine Übungspartnerin und ich hatten also nur die Kommunikation per Telefonleitung. Sie hatte eine schwere Erkältung und fühlte sich sehr schlapp, also habe ich stellvertretend für sie im Selbsttest eine 14 Muskelbalance aus TFH durchgeführt. Und siehe da, es zeigten sich abgeschaltete Muskeln, doch nach einer Auswertung und einer Meridianstärkung waren alle Muskeln wieder stark. Klingt verrückt–aber es funktioniert! Mich hat das sehr beeindruckt und ich finde, es ist eine der faszinierenden Möglichkeiten aus der Werkzeugkiste der Kinesiologie. —GENIAL!!!— Judith

Beeindruckend finde ich auch die Mittel zur Korrektur – das Lernmenü. Es gibt so viele verschiedene Dinge, die wir einsetzen können, um ein Ungleichgewicht in unserem System auszubalancieren. Den Anfang machten natürlich die kinesiologischen Maßnahmen, wie die neurovaskulären Punkte und neurolymphatischen Zonen aus Touch for Health und die Energieübungen und Mittlinienbewegungen aus Brain Gym. Dazu kamen die 5 Elemente der chinesischen Medizin mit ihren Farben, Lauten, Emotionen, Gerüchen etc. Das war für uns natürlich ein neuer spannender Bereich, den wir erst entdecken mussten. Mit den unterstützenden Energien tat sich ein ganz anderes, weites Feld auf: mit den Energien des Universums, den Pflanzen, Tieren, Steinen, den Essenzen und Kräutern. Hier sind unserer Kreativität keine Grenzen gesetzt. Wir können all unsere Erfahrungen auf den verschiedensten Gebieten nutzen. Am faszinierendsten fand ich, dass eine kleine Geschichte oder einfach zu Lachen eine tiefgreifende Veränderung bewirken kann. Thora

Ja, meine diversen Lachanfälle kann ich nicht mehr zählen :)). Aber Lachen befreit, genauso wie unsere geliebte Kinesiologie. Das Ausbildungsjahr entwickelt sich zum Augenblick, aber zum Glück können wir uns in der Kinesiologie immer weiter entfalten. Anatomie mit Charlie hat mir noch mal einen extra Schliff für TFH gegeben. Die Brain Gym Übungen helfen mir in jeder Lebenslage, meine Energie, Verstand und Ruhe zu behalten. Schließlich habe ich einen Mann und drei Kinder ; )). Und nach jeder Balance… ganz wichtig… HAPPY BIRTHDAY :)) Moni

Und dann sind wir auch noch umgezogen. Von den Räumlichkeiten der Hebammen-Praxis in das neu eröffnete Institut für Kinesiologie. Kurz vor dem Umzug durften wir schon mal einen Blick in die neuen Räume werfen und feierten auch gleich eine spontane Einweihungsparty. Schön war es, wir genossen die tolle Atmosphäre und freuten uns auf viele weitere Stunden Kinesiologie in unserer neuen Bleibe. Die Räume sind hell und freundlich, geschmackvoll eingerichtet (ja, hier gibt es dann auch Tische und Stühle ;-)) und alles ist renoviert, also eine sehr inspirierende Location rund um die Kinesiologie, in der wir uns alle sehr wohl fühlen. Dagmar

Ja, ein Grund mehr sich in den neuen Räumen noch wohler zu fühlen, scheint der Prosecco. Entweder haben wir mehr zu feiern oder wir wollen mehr feiern…ich weiß es nicht, aber die „Prosecco-Balance“ ist in der Entstehung. 😉 Auch ich kann nur sagen, das die Kinesiologie ein weites, sehr interessantes Spektrum bietet, um physischen Themen (Schmerzen, Haltungsdysbalancen,…), psychischen Themen (Glaubenssätze, Stress, Ängste, …), Lernschwierigkeiten, Konzentrationsproblemen etc. den richtigen Anstoß bzw. eine andere Blickrichtung zu geben. Dadurch können sich diese lösen und können u.a. weiter und intensiver an unserer Persönlichkeit arbeiten, Voranschreiten, mutiger an Dinge herangehen, unseren Stress reduzieren, leistungsstärker und glücklicher werden. Kinesiologie macht also frei und froh. Ramona

Danke Mädels für das tolle erste halbe Jahr! Ich danke euch für euer Vertrauen, euren Mut, eure Begeisterung, eure Herausforderungen und die vielen kleinen und großen Schritte in ein neues Abenteuer. Nur deshalb haben wir diese wundervolle Zeit zusammen erlebt. Ich freue mich auf die 2. Hälfte und eins ist klar: „Es darf weiter gelacht werden!“ Kirsten

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