Die Wellenreiter – 1. Ausbildungsstufe

Die Zeit war mehr als Reif und überfällig: ich möchte mir selbst wieder näherkommen, mich selbst spüren, meine Bedürfnisse kennenlernen und leben. Und wie einfach ist dieses „zu sich finden“ durch das Erlernen der wunderbaren kinesiologischen Werkzeuge. Es ist grandios nach und nach Blockaden und Hindernisse aufzulösen und immer tiefer in das Wissen um die Kinesiologie einzusteigen. Welche Bereicherung on top noch dazu, einen für mich völlig neuen Berufsweg einzuschlagen und diesen Schritt für Schritt zu gehen? Es kribbelt und vibriert wenn ich daran denke, bald eigene richtige Klienten balancieren zu können. Ich freue mich auf diesen Weg und mache mich auf!

Auf meinem Weg begegne ich der Vielfalt der Natur. Ich komme an reißenden Flüssen und stillen Seen vorbei. Überquere bunte Wiesen und weite Felder. Gehe ins Tal und erklimme Berge.
Oft ist der Weg gerade und eben. Dann ist jeder Schritt leicht und es geht schnell vorwärts. Aber manchmal ist es anstrengend. Wenn der Weg plötzlich holprig wird oder steil bergauf geht. Doch genau das sind die Herausforderungen, die ich gesucht habe. Eben genau die Aufgaben, an denen ich wachsen will. Und das tue ich auch. Immer, wenn es beschwerlich wird, schaue ich jetzt genau hin, anstatt mich wie früher voller Frust über die anstehenden Anstrengung zu beschweren. Um schließlich vielleicht nicht einmal den ersten Schritt zu wagen. Jetzt geht es plötzlich um das „Wie“ und nicht mehr um das „Ob“. Das Ziel ist klar: Mit jedem Schritt komme ich mir näher. Wer bin ich eigentlich? Wie viel von mir ist Teil der Erziehung, Konditionierung und Erwartungen anderer?

Als diese fundamentalen Fragen beantwortet sind und damit die erste Alm erreicht ist, ist der Ausblick auf das, was vor mir liegt, nahezu überwältigend. Denn ab sofort geht es um mich. Um meine Vorstellung von dem Leben, das ich leben möchte.

Und ich bin nicht alleine! Wenn ich das Gefühl habe, dass ich feststecke oder aufgeben möchte, gibt es Weggefährten, die mir weiterhelfen und mich begleiten. Außerdem kann ich mir Zeit lassen, die Berge erklimmen und Täler durchschreiten in meinem Tempo. Und ich habe ja meinen gut gefüllten Kinesiologie-Rucksack dabei. Da sind die stärkenden Methoden, die Erste-Hilfe Tasche (Touch for Health), die Wanderkarte (Ausbildungsübersicht) drin. Die ganzen Kräuter und Blüten um mich herum auf der Alm und all die positiven Schwingungen geben mir Mut und Stärke und so bahn ich mir meinen Weg.

Ich habe mein Ziel vor Augen, mit jedem Seminar und mit jeder Balance komme ich ihm näher. Ich lerne viel über meinen Körper und verstehe immer mehr seine Sprache. Es ist so wunderbar, in mich hineinzuhorchen und zu spüren, was mich bewegt. Ich liebe diese wunderbare Leichtigkeit nach jeder Balance. Das möchte ich mit anderen teilen, das ist mein Ziel.

Um die Leichtigkeit nach den Balancen zu empfinden, hat es bei mir eine ganze Zeit gedauert. Die Veränderungen die Balancen mit sich bringen, sind keine die einfach vom Himmel fallen, weil man sich auf den Weg begeben hat. Für Veränderungen muss man offen und bereit sein. Bereit dafür, sich selber vor sich selbst zu öffnen. Offen sein für all das Schöne, was uns dieses eine Leben bietet und was viel zu oft durch Glaubenssätze negativ belegt ist. Im letzten dreiviertel Jahr habe ich für mich vor allem mitgenommen, wie wichtig es ist, ehrlich mit sich selber zu sein.

Die Reisen zu den Kinesiologie-Seminaren nach Hamburg sind auch immer kleine Reisen zu mir selbst. Mit der Chance auf einen kompletten beruflichen Neustart war auch die Entscheidung für die Lernchance gefallen. So, wie sich für mich in Hamburg einige Lebenskreise damit schließen, öffnen sich doch neue Wege. Vieles in der Kinesiologie ist für mich die Essenz aus meinem Leben: die Liebe zu Sport und Bewegung bekommen neuen erweiterten Sinn mit Brain Gym und Touch for Health. Es gibt kein Lebensthema, welches sich nicht mit Kinesiologie in Bewegung und in Balance bringen ließe. Ein Ziel ist ein Traum mit Termin, sagt man: …es gilt also aus den schweren Taschen voller Ordnern und Skripten Richtung Hamburg ein leichtes Gepäck zu machen und die Kreise zu erweitern…vielleicht bis dorthin, wo ich zu Hause bin.

Auf Reisen…auf der Suche… das bin ich schon ziemlich lange! Ob ich die Suche mit der Kinesiologie beendet habe, ist noch nicht sicher. Sicher ist, dass mich diese Reise bislang ein großes Stück vorangebracht hat. Den Körper wieder mehr wahrzunehmen und das Bewusstsein für mich und meine Bedürfnisse zu schärfen ist ein großartiges Gefühl! Stärken zu erkennen und negative Glaubenssätze zu bearbeiten – auch dies ist ein Teil dessen, was diese Ausbildung mit sich bringt. Für mich eine wahrhaftige Reise zu mir selbst!

Diese Reise ist eine große Herausforderung. Nie hätte ich vermutet, dass dieser Weg so beschwerlich für mich ist. Es sollte doch eigentlich nur eine Ergänzung sein… Doch, ich bin sehr froh, diesen Weg eingeschlagen zu haben. Es zeigt sich so eine großes Angebot von unterschiedlichen Pfaden, dass jeder seinen eigenen Weg finden und beschreiten kann. Und so bin ich sicher, dass ich auf jeden Fall mein Ziel erreichen kann, wenn vielleicht auch mit dem einen oder anderen Umweg, aber das gehört dazu.

Veränderung ist nicht still stehen. Veränderung ist mit Freude hinsehen, annehmen und auf Spurensuche gehen. Kinesiologische Methoden lernen, Gefühle zulassen, Blockaden lösen und Veränderungen spüren. Nach dem Motto „Wenn das die Lösung ist, möchte ich mein Problem zurück“.

Alles hat seine Zeit… auch das Lösen von Problemen. Mit Hilfe der Kinesiologie habe ich einen Teil von mir wieder gefunden, von dem ich nicht wusste, dass ich ihn verloren hatte. Das war sehr überwältigend, traurig und befreiend zugleich. So viele Dinge, für die ich vorher keine Antworten hatte, haben sich mit Balance-Reisen in die Vergangenheit geklärt. Dafür bin ich sehr dankbar.

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